Ihr Innendienst tippt ab, was zwischen PIMDas System, in dem Produktdaten gepflegt werden: Beschreibungen, technische Merkmale, Varianten, Bilder und Zuordnungen., ERPDas zentrale System für kaufmännische Abläufe — Aufträge, Bestände, Preise, Rechnungen. Meist die verbindliche Quelle für Zahlen im Unternehmen. und CRM längst gespeichert ist.
Eine Anfrage kommt als PDF, die nächste als Excel-Liste, die dritte als Fließtext in einer Mail. Der Kunde erwartet das Angebot innerhalb von ein bis zwei Tagen. Also sucht Ihr Innendienst Artikelnummern, prüft Bestände und holt Konditionen, für jede Anfrage von Hand. Die Daten dafür haben Sie alle. Sie liegen nur an verschiedenen Stellen — je nach Haus in der Warenwirtschaft, im CRMDas System für Kundenbeziehungen: Kontakte, Historie, Angebote und Zuständigkeiten im Vertrieb., in einer Produktdatenbank oder in gewachsenen Excel-Listen — und dazwischen sitzt ein Mensch als Schnittstelle. Genau diese Übergabe lässt sich automatisieren, während Ihre Systeme bleiben, wie sie sind.
Wie lassen sich Prozesse im technischen Handel mit KI automatisieren?
Anfragen aus E-Mail, PDF und Excel werden bei Ihnen von Hand erfasst, Lieferantenkataloge von Hand eingepflegt, Angebote und Rückstände von Hand nachgehalten.
Stunden, jeden Tag. Die Daten dafür liegen längst im Haus: Artikel, Preise, Verfügbarkeiten und Kundenhistorie — verteilt auf Warenwirtschaft, Produktdatenbank, CRM oder auch nur auf gewachsene Excel-Listen. Nur reicht sie niemand von einer Stelle zur nächsten weiter. Wir sehen uns an, wo bei Ihnen die meiste Zeit verloren geht, und lösen zuerst eine dieser Stellen: Anfragen zu Auftragspositionen auflösen, Lieferantenkataloge im Standardformat BMEcat samt ihrer technischen Merkmale einpflegen, Angebote und Rückstände automatisch nachverfolgen. Freigegeben wird weiterhin im Innendienst, Ihre Kernsysteme bleiben unangetastet, und auf Wunsch verlässt kein Artikel- oder Kundendatensatz Ihr Haus. Dahinter stehen Vertriebs- und Integrationslösungen für Industrie und Handel, seit 2020 unter anderem für einen der größten Werkzeughändler Europas mit SAP, PIM und CRM im Hintergrund.
Anwendung
Wo Sie im Handel täglich Stunden gewinnen
Das Sammelpostfach wird zum Ablauf
Die unangenehme Reklamation in info@ haben drei Leute gesehen, und alle drei sind davon ausgegangen, dass sich jemand anderes kümmert. Zwei Tage später ruft der Kunde an. Künftig trägt jede Anfrage einen Namen, einen Status und eine Frist, und was offen zu lange liegt, meldet sich von selbst. Dazu steht der Zusammenhang gleich dabei — Kunde, offene Vorgänge, letzte Bestellung — statt dass erst jemand ERPDas zentrale System für kaufmännische Abläufe — Aufträge, Bestände, Preise, Rechnungen. Meist die verbindliche Quelle für Zahlen im Unternehmen. und CRM öffnet, um überhaupt zu verstehen, worum es geht. Ihr Postfach bleibt, wo es ist.
Anfragen kommen als Auftragspositionen an
Ob PDF, Excel-Liste oder Fließtext in einer Mail: Die Positionen sind bereits ausgelesen und gegen Ihren StammdatenDie dauerhaft gepflegten Grunddaten eines Unternehmens — etwa Artikel, Kunden und Lieferanten. Ihre Qualität begrenzt, was jede Auswertung darüber leisten kann. aufgelöst, wenn Ihr Innendienst die Anfrage öffnet. Auch bei Wettbewerbsnummern und lückenhaften Angaben. Geprüft und freigegeben wird wie bisher bei Ihnen.
Dokumente automatisch auslesen
Auftragsbestätigungen, Lieferscheine und Eingangsrechnungen automatisch erfassen, statt sie abzutippen: Positionen, Mengen, Preise und Termine werden aus PDF und Scan ausgelesen und gegen Bestellung und Wareneingang geprüft. Was abweicht, landet auf einer Prüfliste. Die Buchung macht weiterhin Ihre Buchhaltung.
Lieferantenkataloge pflegen sich weitgehend selbst
Ein Lieferant schickt saubere BMEcatEin Standardformat, in dem Lieferanten ihre Kataloge digital ausliefern. Wer es unterstützt, spart das Abtippen von Artikeln, Preisen und Merkmalen. mit vollständiger ETIM-Klassifikation, der nächste eine Excel-Liste mit Bildern im Anhang. Sie bekommen beide zugeordnet, dazu eine Liste der Abweichungen zur Vorversion und aller Preisänderungen. So steht im Shop nicht mehr der Preis vom letzten Quartal.
Offene Angebote melden sich von selbst
Welche Angebote liegen noch offen, bei welchen läuft die Frist ab, wo lohnt der Anruf: Diese Liste entsteht morgens aus ERPDas zentrale System für kaufmännische Abläufe — Aufträge, Bestände, Preise, Rechnungen. Meist die verbindliche Quelle für Zahlen im Unternehmen. und CRM, nicht aus einer Excel-Tabelle, die jemand pflegen muss. Der Entwurf für die Nachfrage liegt daneben.
Kippende Liefertermine sehen Sie zuerst
Heute erfahren Sie von einer Verzögerung oft erst, wenn der Kunde anruft. Aus Bestellbestätigungen und Lieferantenmeldungen entsteht eine Rückstandsliste, die aktuell bleibt und Ihnen zeigt, wo Sie eingreifen sollten. Dann rufen Sie an, nicht er.
Ihr Artikelstamm wird vollständiger
Dünne Beschreibungen, fehlende ETIMEin gemeinsames Ordnungssystem für technische Produktmerkmale. Es sorgt dafür, dass „Spannung“ oder „Durchmesser“ bei jedem Lieferanten gleich heißt und dadurch vergleichbar wird. und Dubletten werden gefunden, die Ergänzung wird gleich vorgeschlagen. Das sind genau die Lücken, an denen BMEcat-Exporte beim Kunden auflaufen. In den Stamm schreibt weiterhin nur Ihre Stammdatenpflege.
Manche Handgriffe fallen ganz weg
Vieles, was nach KI klingt, ist eine fehlende Verbindung zwischen zwei Systemen. Tauschen Shop, ERPDas zentrale System für kaufmännische Abläufe — Aufträge, Bestände, Preise, Rechnungen. Meist die verbindliche Quelle für Zahlen im Unternehmen. und Lager saubere Daten aus, entfällt der Abgleich vollständig. Das ist dann die günstigere Lösung, und Sie hören das von mir vor dem Angebot.
Die Wege im Vergleich
Vier Wege, und wann welcher für Sie passt
Ein allgemeiner KI-Assistent (Copilot, ChatGPT, Gemini)
Sinnvoll für Texte, Recherche und Zusammenfassungen: sofort nutzbar, ohne Projekt, und für die interne Produktivität ein echter Gewinn. Für Kundenauskünfte nicht. Ihre Artikelnummern, Staffelpreise und Sonderkonditionen kennt ein solcher Assistent nicht und erfindet sie im Zweifel.
Das KI-Modul Ihrer ERP- oder Branchensoftware
Die richtige Wahl, wenn Ihr Hersteller Ihren Fall schon abdeckt. Dann ist Einführen schneller und günstiger als Entwickeln. Bedenken Sie nur: Sie bekommen den vorgesehenen Zuschnitt, und wo Ihre Daten verarbeitet werden, entscheidet der Hersteller.
Automatisierung ohne KI
Bei klar definierten Abläufen die günstigste Lösung. Für EDIDer direkte, automatische Belegaustausch zwischen zwei Unternehmen: Bestellung, Auftragsbestätigung und Rechnung ohne Mail und ohne Abtippen. EDIFACT ist das dabei verbreitetste Format.-fähige Kunden gehört die Bestellung in ein EDIFACT-Mapping und nirgendwo sonst hin. Das läuft seit dreißig Jahren, kostet im Betrieb nichts und lässt sich jederzeit belegen. Das ist häufiger die richtige Antwort, als es Anbieter von KI-Lösungen zugeben.
Ihre eigene Automatisierung über Ihre Systeme hinweg
Passt, wenn mehrere Ihrer Systeme beteiligt sind, die Auskunft belegbar sein muss oder Ihre Daten das Haus nicht verlassen dürfen. Es lohnt sich bei den vielen kleinen Bestellern: den Kunden, die PDF, Excel und Freitext schicken und für die sich EDIDer direkte, automatische Belegaustausch zwischen zwei Unternehmen: Bestellung, Auftragsbestätigung und Rechnung ohne Mail und ohne Abtippen. EDIFACT ist das dabei verbreitetste Format. nie gerechnet hat. Der aufwendigste der vier Wege, und er zahlt sich aus, wenn derselbe Zugang für die zweite und dritte Anwendung schon steht.
Vorgehen
Warum in dieser Reihenfolge
Ein Pilot, der an lückenhaften Artikeldaten scheitert, verbrennt das Thema bei Ihnen intern für Jahre. Deshalb sehen wir zuerst auf Ihre Daten und wählen einen Fall, dessen Ergebnis Ihre Leute selbst beurteilen können.
01
Wir sprechen darüber, welcher Ablauf bei Ihnen heute am meisten Zeit kostet, und woran Sie eine Verbesserung erkennen würden.
02
Wir sehen uns an, was Ihre Systeme hergeben: PIMDas System, in dem Produktdaten gepflegt werden: Beschreibungen, technische Merkmale, Varianten, Bilder und Zuordnungen., ERP, CRM, Shop, Lager, und wie gut die Daten darin gepflegt sind.
03
Sie wählen den Ablauf, mit dem wir anfangen. Am besten den, dessen Ergebnis Ihr Innendienst gegenprüfen kann.
04
Ihre fachlichen Regeln werden einmal hinterlegt und gelten danach überall gleich, für Ihre Leute wie für alles, was automatisch läuft.
05
Aus Ihrem Posteingang entstehen 100 bis 200 echte Anfragen mit der jeweils richtigen Antwort. Daran wird gemessen, auch später bei jeder Änderung.
06
Getestet wird im echten Ablauf, mit den Leuten, die später damit arbeiten. Freigegeben wird erst, wenn die vorher vereinbarte Trefferquote steht: etwa 95 von 100 Positionen richtig aufgelöst, den Rest markiert das System selbst als unsicher.
07
Danach läuft es produktiv, nachvollziehbar protokolliert, in den Rechten begrenzt und jederzeit abschaltbar.
Belege
Woran ich in der Praxis gearbeitet habe
Hoffmann Group
Einer der größten Werkzeughändler Europas lässt Shop, Apps und Vertriebssysteme auf denselben Zahlen arbeiten. SAP, PIMDas System, in dem Produktdaten gepflegt werden: Beschreibungen, technische Merkmale, Varianten, Bilder und Zuordnungen. und CRMDas System für Kundenbeziehungen: Kontakte, Historie, Angebote und Zuständigkeiten im Vertrieb. spielen über zentrale Datendrehscheiben zusammen, sodass neue Anwendungen einmal angreifen, statt jedes Kernsystem einzeln anzubinden.
Seit 2020
laufende Beauftragung
Ein Anschluss
statt Anbindung je System
SAP · PIM · CRM
verbunden
Markenhersteller im Außendienst
Mehrere Markenhersteller, von Haushaltsgeräten bis Elektrowerkzeug, verkaufen mit dem vollständigen Katalog auf dem Gerät: Bilder, technische Merkmale und Preise, Bestellerfassung direkt beim Kunden, nutzbar im Zug und in der Werkshalle ohne Netz. Die Katalogdaten kamen zum Teil über BMEcatEin Standardformat, in dem Lieferanten ihre Kataloge digital ausliefern. Wer es unterstützt, spart das Abtippen von Artikeln, Preisen und Merkmalen. herein.
Offline
kompletter Katalog ohne Netz
BMEcat
Katalogdaten übernommen
Quickmail
Die Aufträge wurden von Hand bearbeitet, und der Ablauf wuchs nicht mit dem Geschäft. Heute konfigurieren die Kunden komplexe Aufträge selbst und verfolgen sie nach, ohne dass dafür Personal gebunden ist.
Selbstbedienung
statt manueller Bearbeitung
5 Monate
Projektdauer
Becker Logistik
Auch kleiner geht: Der Logistikdienstleister suchte Fahrer, und die eigene Website half dabei kaum. Heute ist die Mitarbeitergewinnung ein Ablauf und kein Kontaktformular. Schon nach der ersten Woche liefen die ersten Gespräche mit Bewerbern.
Nach einer Woche
erste Bewerbergespräche
Tage
bis zum Ergebnis
“
Herr Daniel zeichnet sich dadurch aus aktiv auf Problemstellungen oder Lücken in Konzepten hinzuweisen und im Team eine optimale Lösung für solche Fälle zu erarbeiten. Ich bin Herr Daniel persönlich sehr dankbar für die stets offene, zielführende und angenehme Zusammenarbeit. Er ist kommunikationsstark, verlässlich, hat hohe Ansprüche an guten Code und die Zusammenarbeit mit ihm hat wirklich Spaß gemacht.
Sie mehrere tausend Artikel mit Varianten, Staffelpreisen und Sonderkonditionen führen und die Auskunft darüber Ihren Innendienst täglich Zeit kostet.
Ihre Kerndaten in SAP, Microsoft Dynamics, abas, proALPHA oder einer Branchenlösung liegen und niemand dieses System anfassen will.
bei Ihnen jede Woche dieselben Stunden in dieselbe Handarbeit gehen und niemand mehr sagen kann, wie viele es eigentlich sind.
Ihre Artikel- und Kundendaten das Haus nicht verlassen sollen, oder nur mit einem AuftragsverarbeitungsvertragVertrag mit einem Dienstleister, der personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet. Regelt Zweck, Umfang und Schutzmaßnahmen — nach DSGVO verpflichtend. und Hosting in der EU.
Abgrenzung
Wann Sie besser etwas anderes tun
Kann niemand bei Ihnen ein Ergebnis fachlich prüfen, ist eine feste Regel die bessere Wahl. KI entscheidet dann nichts.
Ist Ihr StammdatenDie dauerhaft gepflegten Grunddaten eines Unternehmens — etwa Artikel, Kunden und Lieferanten. Ihre Qualität begrenzt, was jede Auswertung darüber leisten kann. grundlegend unzuverlässig, steht die Datenarbeit vorne. Lücken finden, Dubletten sichtbar machen und die Pflege umbauen ist ein eigener, abgegrenzter Schritt. Darauf setzt dann alles Weitere auf.
Deckt eine Standardlösung Ihren Ablauf bereits ab, ist Einführen sinnvoller als Entwickeln. Bei Auswahl, Anbindung und Datenmigration helfe ich Ihnen gern: der kleinere Auftrag, aber der richtige.
Brauchen Sie jemanden dauerhaft im Haus oder eine Hotline mit festen Servicezeiten, sind Sie bei einem Systemhaus besser aufgehoben als bei mir.
Für Entwicklung direkt in SAP oder einen Rollout über viele Standorte samt Schulungsprogramm nenne ich Ihnen zwei Häuser, die das besser können.
Fragen
Was Sie sich vielleicht fragen
Wie können wir manuelle Prozesse automatisieren — mit oder ohne KI?
Der erste Schritt ist, den Ablauf zu benennen, der jeden Tag Handarbeit kostet: Anfragen erfassen, Angebote nachfassen, Kataloge pflegen, Rechnungen prüfen, das Sammelpostfach abarbeiten. Ist dieser Ablauf klar definiert und kommt die Eingabe in fester Form, ist klassische Workflow-Automatisierung die richtige Antwort: günstiger, schneller, dauerhaft nachvollziehbar und ohne laufende Kosten je Vorgang. KI kommt dort dazu, wo die Eingabe unstrukturiert ist — Fließtext in einer Mail, ein PDF ohne festes Layout, eine Excel-Liste mit fremden Artikelnummern. In der Praxis ist der richtige Zuschnitt fast immer eine Mischung aus beidem, und welcher Teil welcher ist, hören Sie von mir vor dem Angebot.
Bei uns läuft vieles über Excel, ein PIM haben wir gar nicht. Geht das trotzdem?
So sieht es bei den meisten aus, mit denen ich anfange. Angefangen wird mit dem, was Sie heute im Haus haben. Entscheidend ist nicht, wie Ihre Systeme heißen, sondern ob die Daten irgendwo verlässlich stehen und ob jemand sagen kann, welche Liste im Zweifel gilt. Gewachsene Excel-Dateien sind dafür oft brauchbarer als ein schlecht gepflegtes Fachsystem — sie sind nur mühsamer anzubinden, und das ist Aufwand auf meiner Seite, nicht auf Ihrer. Fehlen kann Ihnen etwas ganz anderes. Wenn niemand im Haus entscheiden kann, welcher Preis oder welche Artikelnummer die richtige ist, ersetzt das keine Software. Das sehen wir uns zuerst an.
Was kostet eine Automatisierung — einmalig und laufend?
Ihr Vorhaben wird in Ausbaustufen zerlegt, und jede Stufe wird für sich geschätzt und angeboten. Sie beauftragen also immer nur die nächste Stufe mit einem Ergebnis, das für sich brauchbar ist, und entscheiden danach, ob die nächste kommt, ohne am Ende etwas Halbfertiges zu besitzen. Laufend kommen zwei Posten dazu, und beide gehören ins Angebot statt ins Kleingedruckte: die Rechenkosten, die Sie bei einem Modell aus der Cloud nach Verbrauch zahlen und im eigenen Haus als einmalige Maschine plus Strom, sowie die Pflege, wenn sich eines Ihrer Systeme ändert. Weil die automatisierten Aufgaben täglich anfallen, hat sich der Einstieg erfahrungsgemäß in wenigen Monaten gerechnet. Das Erstgespräch kostet Sie nichts außer Zeit und kann damit enden, dass ich abrate.
Wie lange dauert der erste Schritt?
Das hängt an Ihren Daten. Sind die Artikeldaten strukturiert und der Zugriff stabil, geht es zügig. Muss der Zugang zu einem Kernsystem erst geschaffen werden, liegt dort der Hauptaufwand. Um das zu beurteilen, sehen wir uns gemeinsam an, was im Einsatz ist und wie die Daten heute zusammenkommen. Daraus entsteht ein Fahrplan mit einer belastbaren Spanne für den ersten Schritt — bevor irgendetwas beauftragt wird.
Funktioniert das mit SAP, abas, proALPHA, Dynamics, DATEV — oder unserem eigenen System?
Ja, sofern Ihr System einen Weg nach außen anbietet, und die großen tun das ohnehin. Interessanter ist der andere Fall. Auch Branchenlösungen, die kaum jemand kennt, und über Jahre selbst gebaute Systeme haben fast immer einen — eine Programmierschnittstelle, einen geplanten Export, manchmal nur eine Datei, die nachts irgendwo abgelegt wird. Angebunden wird über die offiziellen Wege des Herstellers und nicht über direkte Zugriffe auf die Datenbank, damit die Verbindung hält, wenn dort etwas geändert wird. Gibt es wirklich nichts, klären wir das mit Ihrem Hersteller, bevor jemand bastelt.
Was passiert, wenn die falsche Artikelnummer erkannt wird?
Die Sorge ist berechtigt. Ein Angebot mit der falschen Position kostet Sie die Marge oder den Kunden. Deshalb entscheidet über jede Position ein Mensch, bevor sie hinausgeht. Ihr Innendienst sieht zu jeder erkannten Position, worauf sie beruht: welche Artikelnummer, welche Stelle im Dokument, und wie eindeutig die Zuordnung war. Eindeutige Zuordnungen laufen durch, alles andere wird markiert und Ihrem Innendienst vorgelegt — lieber zehn Rückfragen als eine falsche Bestellung. Vor dem Start legen wir fest, wie hoch die Trefferquote sein muss, damit sich das für Sie rechnet, und sie wird im laufenden Betrieb gemessen, nicht nur einmal bei der Abnahme.
Sie sind eine Person. Was passiert, wenn Sie ausfallen?
Die Frage gehört gestellt, und sie kommt spätestens von Ihrem Mitgesellschafter. Alles, was entsteht, gehört Ihnen und ist so gebaut, dass ein anderer daran weiterarbeiten kann: gängige Standards, dokumentierter Code in Ihrem eigenen Archiv, beschriebene Abläufe, automatisierte Tests und eine Installation, die sich jederzeit wiederholen lässt. Ein durchschnittliches Systemhaus kann damit übernehmen. Bei größeren Vorhaben arbeite ich mit Ihrem Team oder binde eingespielte Partner ein. Und der erste Schritt bleibt klein genug, dass Sie mich an einem echten Ergebnis beurteilen können, bevor etwas Wichtiges davon abhängt.
Wie reagieren unsere Mitarbeiter darauf?
Das ist wichtiger als jede technische Frage, und es entscheidet sich vor dem Start. Der Zuschnitt ist bewusst so, dass die Entscheidung bei Ihren Leuten bleibt: Vorgeschlagen wird automatisch, freigegeben wird im Innendienst. So sage ich es auch dort, nicht nur Ihnen. Wo Arbeitsergebnisse sichtbar werden, gehört Ihr Betriebsrat vor den Start an den Tisch. Welche Auswertungen es gibt und welche ausdrücklich nicht, halten wir schriftlich fest.
Darf eine KI überhaupt unsere E-Mails lesen?
Diese Frage kommt fast immer, meist von der IT-Leitung und oft mit dem Hinweis, der Datenschutzbeauftragte habe sicher etwas dagegen. Der größte Teil der Arbeit braucht dabei gar keine KI. Wer eine Mail nach Absender, Betreff, Kundennummer oder Anhangstyp der richtigen Stelle zuordnet, arbeitet mit festen Regeln, die niemand als Inhaltsanalyse bezeichnen würde. Und die DSGVO verbietet keine automatisierte Verarbeitung von E-Mails; sie verlangt eine Rechtsgrundlage, einen klaren Zweck, Datensparsamkeit und Nachvollziehbarkeit. Ein dokumentierter Ablauf erfüllt das übrigens sauberer als der heutige Zustand. Im gewachsenen Sammelpostfach sehen alle alles, nichts ist protokolliert, und niemand kann sagen, wer wann welche Kundendaten gelesen hat. Danach gibt es abgestufte Zugriffsrechte, feste Aufbewahrungsfristen und ein Protokoll jedes Schritts. Wo tatsächlich ein LLMEin großes Sprachmodell, das Texte versteht und erzeugt; beispielsweise die technische Grundlage moderner KI-Assistenten. nötig ist, läuft es auf Wunsch vollständig auf Ihrer eigenen Infrastruktur. Jede Mail bleibt damit im Haus, und Ihre Daten bleiben Ihre Daten. Die Abstimmung mit Ihrem Datenschutzbeauftragten und, wo nötig, eine Datenschutz-Folgenabschätzung gehören trotzdem in jedes ernsthafte Projekt.
Gibt es DSGVO-konforme KI, und kann man sie selbst hosten?
Beides ja, und es hängt zusammen. DSGVO-konform ist kein Produktmerkmal, das man kauft, sondern folgt daraus, welche Daten Ihr Haus verlassen, wer sie verarbeitet, wie lange, und ob Sie das nachweisen können. Am einfachsten ist es, wenn nichts hinausgeht: Modellbetrieb, Suche, Rechteprüfung und Protokollierung laufen auf Ihrer eigenen Hardware, ohne Verbindung nach außen. Für eine lokale KI mit einstelliger Nutzerzahl genügt meist eine einzelne Maschine mit Grafikkarte. Zwei Dinge kommen Ihnen dabei entgegen. Ihr StammdatenDie dauerhaft gepflegten Grunddaten eines Unternehmens — etwa Artikel, Kunden und Lieferanten. Ihre Qualität begrenzt, was jede Auswertung darüber leisten kann., Merkmale und Konditionslogik sind keine personenbezogenen Daten, und ich arbeite mit Auftragsverarbeitungsvertrag und NDA, ohne Übermittlung in Drittländer. Die verbindliche Bewertung liegt bei Ihnen als verantwortlicher Stelle, Ihr Datenschutzbeauftragter berät dabei, und ich liefere die Angaben dafür.
Brauchen wir dafür ein neues ERP?
Nein, und das wäre der teuerste Weg. Ihre Kernsysteme bleiben genau dort, wo sie sind; automatisiert wird das, was zwischen ihnen passiert. Ein ERPDas zentrale System für kaufmännische Abläufe — Aufträge, Bestände, Preise, Rechnungen. Meist die verbindliche Quelle für Zahlen im Unternehmen.-Wechsel bindet ein bis zwei Jahre, betrifft jede Abteilung und löst Ihr eigentliches Problem meist gar nicht — das liegt nämlich nicht im System, sondern in den Übergaben dazwischen. Genau die lassen sich einzeln angehen, während der laufende Betrieb unberührt weiterläuft.
Wir organisieren unser Sammelpostfach mit Outlook-Regeln und Kategorien. Reicht das nicht?
Eine Weile schon, und solange es trägt, sollten Sie nichts ändern. An Grenzen stößt es meist an denselben Stellen: Niemand sieht verlässlich, wer eine Anfrage schon angefasst hat und wie lange sie liegt, Regeln kollidieren, Vertretung im Urlaub wird zur Handarbeit, und nichts davon lässt sich später auswerten. Dahinter steckt aber etwas Grundsätzliches. Eine E-Mail ist Kommunikation, kein Vorgang. Ein Vorgang braucht Zuständigkeit, Status und Nachvollziehbarkeit — und im Handel zusätzlich den Bezug zu Kunde, Angebot und Bestellung, den Outlook nicht kennt. Dafür genügt eine Ebene über Ihrem Postfach, die Zuständigkeit, Status und Fristen führt und den Bezug zu Kunde, Angebot und Bestellung mitbringt.
Wir haben das schon mal mit einer Agentur versucht.
Das höre ich häufig, und die Ursache ist fast immer dieselbe: Der Pilot lief gegen einen Testdatenexport statt gegen Ihren echten StammdatenDie dauerhaft gepflegten Grunddaten eines Unternehmens — etwa Artikel, Kunden und Lieferanten. Ihre Qualität begrenzt, was jede Auswertung darüber leisten kann.. Erzählen Sie mir, woran es gescheitert ist. Meist lässt sich schnell einordnen, ob es an der Technik lag oder an den Daten — und was daraus für einen zweiten Anlauf folgt.
Was müssen wir wegen des EU AI Act tun?
Bei Anfrageerfassung, Katalogpflege und Auskunft bewegen Sie sich in der Regel außerhalb der streng regulierten Anwendungen. Drei Dinge bleiben: Wer mit einem KI-System spricht, muss das erkennen können (Artikel 50). Ihre Beteiligten brauchen ausreichend Sachkenntnis (Artikel 4, gültig seit Februar 2025). Und es braucht eine Dokumentation, aus der Zweck, Datenquellen und Grenzen hervorgehen. Selten gefragt, aber wichtig: Wer ein KI-System selbst entwickelt und unter eigenem Namen in Betrieb nimmt, gilt als Anbieter und nicht nur als Betreiber. Solange die Anwendung nicht hochriskant ist, bleiben die Pflichten überschaubar; bei hochriskanten Anwendungen werden sie deutlich weiter. Eine interne KI-Richtlinie ist der praktische Weg dorthin.
Welche KI ist die beste für den technischen Handel?
Der Anbietername ist die falsche erste Frage. Wichtiger ist, ob das Werkzeug an die Stellen kommt, an denen Ihre Artikel-, Preis- und Kundendaten tatsächlich liegen, und ob die Auskunft belegbar ist. Ist das geklärt, sind ChatGPT, Claude, Gemini oder ein selbst betriebenes Modell austauschbar. Dann ist die Wahl eine Kostenfrage, und Sie bleiben unabhängig vom Anbieter.
Was kostet ein KI-Chatbot für Unternehmen?
Ein Chatbot, der allgemeine Fragen auf Ihrer Website beantwortet, ist schnell aufgesetzt und entsprechend günstig. Sobald er aber zu Artikelnummern, Verfügbarkeiten oder Preisen etwas sagen soll, hängt der Preis nicht mehr am Chatbot, sondern daran, wie gut Ihre Systeme ihre Daten herausgeben. Bei einem sauber gepflegten StammdatenDie dauerhaft gepflegten Grunddaten eines Unternehmens — etwa Artikel, Kunden und Lieferanten. Ihre Qualität begrenzt, was jede Auswertung darüber leisten kann. mit vorhandener Schnittstelle ist das überschaubar; muss der Zugang erst geschaffen werden, liegt dort der Hauptaufwand. Deshalb fängt es nicht mit dem Chatbot an: Wir sehen uns zuerst an, welche Systeme bei Ihnen im Einsatz sind und wie sich die Daten daraus sinnvoll zugänglich machen lassen. Daraus ergibt sich der Preis — und nebenbei, ob ein Chatbot bei Ihnen überhaupt der richtige erste Schritt ist.